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Blog ist erstmal auf Eis gelegt. Weitere Informationen und Projekte werden aber folgen, deshalb ruhig ab und zu hier vorbei schauen!
Irgendwie läuft so grad gar nichts. Zum Glück kann man alles auf den Vorweihnachtsstress schieben. Dieses völlig unvorhergesehene Weihnachten mal wieder… Zur Überbrückung ein Filmchen zum Thema Filme. Viel Spass!
Ist schon etwas älter, aber genau so muss geworben werden. Charmant, witzig und interessant! Wer noch kein Weihnachtsgeschenk für verplante Menschen hat ;)
Na gut, ich wahrscheinlich eher weniger. Aber es ist schon bald möglich. Zumindest mit dem nötigen Kleingeld. Heute wurde nämlich ein Spaceshutle vorgestellt, das ab 2011 den Kurztrip ins Weltall möglich machen soll. Für läppische 200′000 Dollar gehts mit der Fähre für zwei bis drei Stunden auf Reisen. Fünf Minuten darf man schwerelos herumschweben und die blaue Kugel einmal von oben betrachten. Es klingt wie ein futuristischer Kindheitstraum, aber es könnte bald Realität sein.

Was so ein Flug wohl an CO2 produzieren wird? Vielleicht sprechen die Experten in Kopenhagen dieses Thema ja auch noch an. Egal was an der Konferenz so zu Stande kommt, sicher ist, dass sie selbst nicht gerade das beste Vorbild in Sachen Umweltfreundlichkeit ist. Wie der Tagi heute berichtete, produziert die Konferenz während den zwei Wochen so viel CO2 wie eine Stadt mit 150′000 Einwohnern in der gleichen Zeit. So paradox kann die Welt manchmal sein. Über die Temperatur der Zukunft debattieren, aber selbst Luxuslimousinen aus dem Ausland einfahren. Ob das was wird?
Das Schweizer Minarett-Verbot geht um die Welt und stösst in den internationalen Medien und Regierungen auf grösstes Unbehagen. Was mir dann aber doch zu weit geht, ist der Aufruf Egemen Bagis, des türkischer Europaminister. Er ruft alle Muslime auf, ihr Geld aus Schweizer Banken abzuziehen und äussert so seine Meinung zur Verbots-Problematik. Sich darüber so zu echauffieren, mutet gerade zu lächerlich an, gibt es doch in der Türkei immer noch Verfolgungen bis Ermordungen auf Christen. Bei aller Wut gegen das Minarett-Verbot, die Schweiz respektiert immer noch die grundlegende Religionsfreiheit und hat mit allem, bis eben den Minaretten, kein Problem. Ein grosser Vorsprung vor der Türkei!
Ausserdem kann ich noch einen sehr lesenswerten Essay des Autors Charles Lewinsky zum Resultat der Initiative empfehlen.
Ist es nicht immer wieder schön, wenn man auf unendlich alte Videos trifft, die man schon längts vergessen hatte und fast mehr Spass dabei hat als damals? Heute wieder passiert mit einem uralten Klassiker, den man einfach immer wieder verlinken darf!
Filmkritik zu “Paranormal Activity” gibts wahrscheinlich (!) morgen. In der Zwischenzeit ein Video, dass zeigt, was man mit einem V8-Motor noch so alles anstellen kann.
Schon der erste Teil der Call of Duty Modern Warfare Reihe hat mit seinen sehr realistischen Darstellungen eine Kontroverse ausgelöst. Der nun erschienene zweite Teile toppt seinen Vorgänger in dieser Hinsicht auf jeden Fall. Eigentlich spricht die Presse nur über eine Spielszene. Darin schlüpft der Spieler in die Rolle eines Undercover Agenten, der in eine Gruppe von Terroristen eingeschläust wurde. Diese setzen ihr geplantes Attentat auf einen Flughafen in die Tat um. Um nicht aufzufallen, muss der Spieler die Terroristen mit ihren eigenen Waffen täuschen. Das heisst ganz konkret, es wird in einen Haufen von Zivilisten geschossen. Zumindest in der “normalen Version”. In Deutschland sieht der Spieler zu, wie eine Gruppe von Zivilisten getötet wird, wird aber bestraft, wenn er selbst auf Unbewaffnete feuert.
Eine klare Grenzüberschreitung, die sich ein “Mainstream”-Spiel bis heute noch nicht getraut hatte. Falls ihr euch für das moralische Dilemma dahinter interessiert, möchte ich euch eine Diskussionsrunde von GameOne ans Herz legen, die äusserst gelungen ist und ich zu 100% so unterschreiben würde.
Spätestens seit einem kleinen wütenden Mann wissen wir, dass uns das Fernsehen direkt ins geistige Nirwana befördert. Und so ganz unrecht hatte der Herr Reich-Ranicki ja auch gar nicht. Es läuft schon ausserordentlich viel Schrott in den Kanälen des TV-Universums. Dass es aber keine vernünftigen Sendungen mehr gäbe, wäre schon etwas arg zu kurz gegriffen. Ein tolles Beispiel dafür ist der elektrische Reporter, der im ZDF zuhause ist. Im Retro-Stil führt uns Mario Sixtus durch die Gefilde der Medienlandschaft und der Netzkultur. Auch wenn oder veilleicht weil die Videos nur in unregelmässigen Abständen veröffentlichten werden, sind sie stets fundiert recherchiert und mit Expertenmeinungen gespickt. Der 2007 völlig zurecht erhaltene Grimme Online Award unterstreicht die Qualität des rund 10-minütigen Formats. Wer sich auch nur annähernd für die Themenfeld interessiert, wird die Videos auf ihrer Homepage mit Freuden verschlingen. Folgend ein Beispiel, das die äusserst interessante Thematik der Veränderung und Zukunft des Journalismus aufzeigt. Puh, wieder die Pflicht erfüllt, euch auf eines der originellsten, professionellsten und interessantesten Formate im deutschen Fernsehen hinzuweisen!
Elektrischer Reporter – Zukunft des Journalismus: Wer soll das bezahlen?
Heute etwas kleines zur Versöhnung mit der bitter kalten und viel zu früh schlafenden Jahreszeit. Winter, du könntest ja so schön sein!