hab krankhaft gier
Filmkritik noch ein letztes Mal verschoben! Heute dafür zwei Texte vom Slam 09, die die beiden grossen Themen des Jahres auf den Arm nehmen: Kapitalismus und Krankheit. Viel Spass!
Wortakrobaten Teil I
Heute präsentieren wir euch eine neue Serie, die passenderweise auf den Namen “Wortakrobaten” hört. In den nächsten Wochen werden wir euch jeden Mittwoch einen Künstler und Wortejongleur vorstellen, der oder die möglicherweise noch nicht wirklich bekannt ist. Völlig zu unrecht bei solchen Sprachfertigkeiten. Bei unserer Auswahl versuchen wir natürlich ein möglichst breites Spektrum abzudecken und euch mit einigen Beispiel sein/ihres Schaffen schmackhaft zu machen.

Diese Woche beginnen wir mit einem Vetreter der Poetry Slam Sparte, in der wir, aufgrund der unzähligen Talente, noch öfters kramen müssen. Doch heute geht es um einen Mann, dem das Wort “Poetry” auf den Leib geschneidert wurde. Phillip “Scharri” Scharrenberg ein wahrer Herr des Wortes. Bei ihm fechten die Dichter mit geballter Wortkraft, Philosophen aller Epochen treffen sich zum Mittagesse, Verben wollen nicht mehr Verb sein, rebellieren gegen das System und selbst ein platter Western wird zum lyrischen Kunstwerk. Und nicht zuletzt liefert er uns die Antwort, warum man keinen Tee im Land von Lucky Luke trinkt. Ganz einfach, Tee zieht nicht schnell genug. Scharrenberg schafft es anspruchsvolle Gedichte so humoristisch und unterhaltend zu gestalten, dass es weder langweilig noch unverständlich wird. Ein wahrer Wortkünstler.
Schaut euch seine besten 3 Videos unter “read more” an und überzeugt euch selbst von seinen Fähigkeiten. Wir können euch seine CD (”Und dieses Land heisst Poesie”) nur wärmstens ans Herz legen.